Shou Sugi Ban, auch gebrannte Zypresse oder Sugi genannt, ist eine traditionelle japanische Technik, bei der Nadelholz an einer Seite eingebrannt wird. Von alters her wurden dafür drei Bretter zu einem Schornstein zusammengebunden, unter dem dann ein Feuer entfacht wurde. Ironischerweise geschah das Einbrennen ursprünglich aus Brandschutzgründen. Japanische Häuser waren meistens aus Holz gebaut und in den Dörfern und Städten hatte man sehr viel Angst vor Bränden. Dadurch, dass man die Fassadenbekleidung vor dem Einbau ansengte, entstand eine feuerhemmende Kohlenschicht. Außerdem entdeckte man, dass diese Schicht außerdem einen guten Schutz gegen Ungeziefer und Schimmel darstellte. Auf den Inseln der Präfektur Kanawa sind viele Häuser noch immer mit Shou Sugi Ban verkleidet. Shou Sugi Ban bzw. Yakisugi passt zur japanischen Lebensphilosophie des Wabi Sabi und zu einer puren Vision von Schönheit.

Bleibt die Kohlschicht immer gleich?

Dies hängt von der Art ab, aber im Prinzip nutzt sich die Kohlenstoffschicht unseres verbrannten Holzes unter dem Einfluss von Wind, Regen und Hagel ab. Die Lebensdauer der Kohlenstoffschicht hängt von der Ausrichtung der Fassade und dem Standort des Gebäudes ab. Die schwarze Kohleschicht unseres verbrannten Holzes altert im Laufe der Jahre und erhält dann eine schöne Patina (Verwitterung), wie zum Beispiel einen leichten Glanz oder eine knisternde Oberfläche. Die natürliche Alterung und Abnutzung im Laufe der Zeit beeinträchtigt die visuelle Attraktivität nicht, sondern trägt nur dazu bei! Dies passt zur japanischen Lebensphilosophie von Wabi Sabi. Wie das Holz altert, können Sie den Produktspezifikationsblättern unserer Produkte entnehmen (auf der Produktseite herunterladbar).

Für den Innenbereich fixieren wir immer die karbonisierten Varianten. Für das Äußere raten wir oft davon ab, das Holz zu fixieren. Dadurch behält das verkohlte Holz einen schönen, natürlichen Glanz und ist darüber hinaus haltbarer als beim Fixieren des Holzes. Mit der Zeit wird die Freisetzung des Holzes abnehmen und bei einigen Varianten wird dies schließlich aufhören. Die meisten verbrannten Hölzer, auch für den Außenbereich, können auf Wunsch auch fixiert werden. Wir beraten Sie gerne dazu.

Wie pflege ich das Holz?

Unfixierte Dielen mit einer Kohlenstoffschicht erfordern keine Wartung.

Bretter, die verbrannt und gebürstet sind, haben eine Fleck- oder Ölschicht. Dieses Holz muss alle drei bis sechs Jahre regelmäßig gewartet werden. Wenn Sie Shodoshima / Takamatsu / Sakaide ext nicht beibehalten, wird der Fleck schließlich hart und blättert ab. Das blanke Holz wird unten erscheinen und "altern".

Das Produktspezifikationsblatt, das Sie auf jeder Produktseite finden, erklärt genau, ob und welche Wartung die verschiedenen Produkte erfordern.